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Meilensteine 2019 bis 2025

Sommer 2018

Der Auslöser

Vorstösse in den Parlamenten von Bern und Ostermundigen fordern die Aufnahme von Fusionsabklärungen.

Anfang 2019

Auftrag für Machbarkeitsstudie

Die sechs Gemeinden Bern, Bolligen, Bremgarten, Kehrsatz, Frauenkappelen und Ostermundigen geben eine Machbarkeitsstudie in Auftrag. Diese bildet die Grundlage für die Grundsatzentscheide für oder gegen die Aufnahme von konkreten Fusionsverhandlungen. Die Studie soll aufzeigen, wie Schlüsselfragen beantwortet werden können und welche Vor- und Nachteile verschiedene Fusionsszenarien mit sich bringen.

Machbarkeitsstudie herunterladen (PDF, 881 KB)
Juni 2019

Start Fusionsabklärungen

Mit einem gemeinsamen Anlass lancieren die sechs Gemeinden das Projekt «Kooperation Bern» offiziell.

Februar 2020

Machbarkeitsstudie liegt vor

Kurzfristig ist eine Fusion der beteiligten Gemeinden nicht zwingend, so das Fazit der Studie. Der Grund: Noch sind die Gemeinden gut aufgestellt und die Potenziale für weitere Kooperationen wegen der schon engen Zusammenarbeit weitgehend ausgeschöpft. Mittel- bis langfristig jedoch ist es gemäss der Studie wahrscheinlich, dass sich die Schwierigkeiten eines Alleingangs eher erhöhen (z.B. bei der Besetzung von Ämtern und der Bewältigung der grossen Investitionen und Aufgaben), während die Chancen und Vorteile einer Fusion eher zunehmen.

Ende 2020

Zwei Ja und zwei Nein

Nach einer öffentlichen Konsultation der Machbarkeitsstudie sprechen sich die Parlamente von Bern und Ostermundigen deutlich für die Aufnahme von Fusionsverhandlungen aus. Die Gemeinderäte von Bremgarten und Bolligen beschliessen den Ausstieg aus dem Projekt.

Konsultationsbericht herunterladen (PDF, 777 KB)
März 2021

Zwei weitere Gemeinden steigen aus

Auch Kehrsatz und Frauenkappelen sind gegen Fusionsverhandlungen: Das Verdikt der Stimmberechtigten ist in beiden Gemeinden eindeutig.

Sommer 2021

Gemeinderäte streben schlanke Fusion an

Die Gemeinderäte von Bern und Ostermundigen genehmigen die Projektgrundsätze für die Fusionsverhandlungen: Die Fusion soll möglichst schlank gehalten und auf den Fusionstermin hin nur das angepasst werden, was unerlässlich ist. Projektorganisation und Vorgehen sind festgelegt, in den Verwaltungen laufen die ersten Gespräche.

Ende 2021

Zwischenbericht

Der Gemeinderat der Stadt Bern unterbreitet dem Parlament einen Zwischenbericht zu den Fusionsverhandlungen zwischen Bern und Ostermundigen. Aufgrund der Beschlüsse der beiden Gemeinderäte ist vorgesehen, dass Ostermundigen im künftigen Gemeinderat durch eine fusionsbeauftragte Person mit Antragsrecht vertreten ist.

Februar 2022

Auftrag aus Ostermundigen

Das Gemeindeparlament von Ostermundigen erachtet eine fusionsbeauftragte Person mit Anwesenheits- und Antragsrecht im Gemeinderat als ungenügend und beauftragt den Gemeinderat, eine vollwertige Gemeinderatsvertretung in die Fusionsverhandlungen einzubringen. Mit diesem Auftrag wird in Ostermundigen im Verlauf des Jahres 2022 eine zusätzliche Parlamentsdebatte nötig.

Juni 2022

Verhandlung über «Gesamtpaket»

Alle entscheidenden Themen werden zu einem Gesamtpaket gebündelt und in einer Gesamtoptik verhandelt.

August 2022

Kompromiss steht

Die Gemeinderäte von Bern und Ostermundigen verabschieden wesentliche Eckwerte für eine mögliche Fusion.

September 2022

Auf Fusionskurs

Das Parlament von Ostermundigen nimmt an der Sitzung vom 1. September einen neuen Zwischenbericht zur Kenntnis und beurteilt unter anderem den Vorschlag für die Vertretung Ostermundigens in der künftigen Exekutive. Das Parlament beauftragt den Gemeinderat mit 22 gegen 12 Stimmen, die Fusionsverhandlungen mit der Stadt Bern abzuschliessen. Damit läuft der Fusionsprozess weiter.

Herbst 2022

Vernehmlassung

Von Mitte Oktober bis Mitte Dezember 2022 sollen die Fusionsdokumente der Öffentlichkeit zur Vernehmlassung vorgelegt werden.

Sommer 2023

Fusionsvorlage in beiden Parlamenten

Voraussichtlich definitive Entscheide in den Parlamenten von Bern und Ostermundigen.

4. Quartal 2023

Das Volk hat das letzte Wort

Geplante Urnenabstimmung in beiden Gemeinden.

Januar 2025

Start der fusionierten Gemeinde

Der 1. Januar ist der geplante Termin für den Vollzug der Fusion.